Seit 2024 testet das Land Tirol das neue österreichweite Warnsystem AT-Alert, das sich als Ergänzung zu den bestehenden Systemen wie Sirenenalarm oder behördliche Mitteilungen versteht.
💡 Wie funktioniert AT-Alert?
- Geografischer Aufenthaltsort: Warnmeldungen werden über Mobilfunkbetreiber an alle Mobiltelefone in einem bestimmten Gebiet gesendet.
- Kurze Textnachrichten: Die Nachrichten informieren über die Gefahr und geben Handlungsempfehlungen. Sie werden in Deutsch und Englisch übermittelt. Es können auch Links zu weiteren Informationen verschickt werden.
- Keine personenbezogenen Daten: Es werden keine Telefonnummern oder persönlichen Informationen genutzt.
- Keine App oder Anmeldung erforderlich: Die Alarmierung funktioniert ohne Zutun des Nutzers.
- Kein Mobilfunkempfang notwendig: Das Gerät muss nur eingeschaltet sein.
🔊 Welche Warnstufen gibt es?
- Notfallalarm: Höchste Warnstufe, automatisch aktiviert, nicht deaktivierbar und wird in den Mobilfunkeinstellungen nicht angezeigt.
- Weitere Warnstufen: Müssen manuell im Einstellungsmenü des Mobiltelefons (de-)aktiviert werden.
- Laute Benachrichtigung: Die höchste Warnstufe löst am Smartphone auch dann einen Alarmton aus, wenn das Gerät auf lautlos gestellt ist.
📲 Welche Geräte unterstützen AT-Alert?
- Mobiltelefone: Android ab Version 11, iPhones ab iOS 17.4.
- Android-Geräte: Müssen eine aktuelle Version von Google Play installiert haben.
- Apple Watches: Ab Series 4 mit Mobilfunk-Funktion
- Ältere Handys: Geräte mit 2G/GSM-Netz können nur die höchste Warnstufe empfangen.
- Nicht unterstützt: iPads.
🔔 Wie aktiviere ich AT-Alert auf meinem Mobiltelefon?
- Android: Einstellungen > Sicherheit und Notfall.
- Apple/iPhone: Einstellungen > Mitteilungen.
- Hinweis: Die höchste Warnstufe ist standardmäßig aktiviert, wird nicht angezeigt und kann deshalb nicht ausgeschaltet werden.
🧪 Was passiert während der Testphase?
- Testwarnungen: Ab 9. September 2024 werden Testwarnungen von den zuständigen Behörden an Mobiltelefone gesendet.
- Regionale Tests: In Tirol werden die Benachrichtigungen von der Landeswarnzentrale ausgelöst. Tests können auf Gemeinde-, Bezirks- oder auch übergeordneter Ebene stattfinden.
- Grenznähe: Bürger in Grenznähe können auch Warnungen des Nachbar-Bundeslandes erhalten.
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