Bereits um ca. 1800 gingen die Kössener Kinder in eine kleine, obere Schule im Goldschmiedhäusl und eine untere, größere im Messnerhaus. Ab 1818 wurde ein Bauernhaus (Fischhubengut), das an der Stelle des heutigen Schulhauses stand, als Schulhaus benützt. 1846 wurde auf Initiative von Pfarrer Stefan Schwaiger ein eigenes Mädchenschulhaus, zugleich Schwesternhaus, erbaut. 1885 wurde das Fischhubengut soweit umgebaut, dass darin vier Klassen untergebracht werden konnten. Am 15. September 1908 konnte der Schulbetrieb in der dortigen Schule aufgenommen werden. Bis 1939 wurden die Klassenzimmer mit Öfen beheizt, dann wurde die Koks-Zentralheizung eingebaut.
1969 bis 1974 musste wegen des Lehrermangels !!! eine Klasse lehrerlos geführt werden.
Die Jahre 1979/80 gehen in die Schulgeschichte als die Jahre der großen Renovierung ein. 1979 wurde das Dach neu gedeckt und neue Fenster eingebaut. 1980 folgte die Innenrenovierung. 1997 bis 1998 Erweiterungsbau der Volksschule.
Im Herbst 2025 sind die Volksschule Kössen und die Volksschule Bichlach in das neu errichtete Bildungszentrzum Kössen, in dem auch der Kindergarten, die Kinderkrippe sowie der Hort untergebracht sind, übersiedelt.
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